Verse on Premises ist da. Lieferung pünktlich, aber auch vollständig?

03. 01. 2017
geschrieben von: Stefan Lage

Im Großen und Ganzen: ja...

Was man verspricht, das hält man auch. So ist wie von Ed Brill angekündigt IBM Verse On-Premises (VoP) 1.0.0 pünktlich zum Jahresende freigegeben worden und steht zum Download über Passport Advantage zur Verfügung. Die Produktnummer lautet übrigens CNGD8ML. Der Download (ca. 185 MB) enthält Installationspakete für Windows und RHES und verschiedene Sprachversionen. Andere Serverplattformen bleiben erstmal außen vor.

Zur Erinnerung: Jeder IBM Notes/Domino Kunde mit aktiver Wartung darf VoP nutzen! Dies gilt auch für Connections Files/Profiles. Hier wird die Version 5.5 mit CR1 benötigt. Warum macht die Connections Erweiterung Sinn? -> https://www.accept-it.de/ibm-connections-files-fuer-ibm-notes-und-verse

Die Installation ist nicht mit einem Klick erledigt, es sind einige Schritte mehr zu tun, u.a. muss das mitgelieferte Hotfix installiert werden, die Maildateien bekommen eine neue Schablone, etc… . Aber alles kein Hexenwerk, wenn man sich genau an die Anleitung hält. Eine detaillierte deutsche Dokumentation findet man hier: https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/de/SS4RQV_1.0.0/admin/topics/vop_configuring_server.html

Nun, Browser auf und los. VoP 1.0.0 unterstützt alle gängigen Browser:

  • Google Chrome 
  • Mozilla Firefox ESR, 
  • Apple Safari 8, 9
  • Microsoft Internet Explorer 11
  • Microsoft Edge

Eine deutsche Benutzerdokumentation findet sich hier: https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/de/SS4RQV_1.0.0/user/welcometoibmverse.html 

Wie in der Cloud-Version von Verse verbirgt sich noch hinter dem Kalenderlink ein „normaler“ iNotes Kalender. Das stört etwas das Gesamterscheinungsbild, hindert aber nicht am Arbeiten. Im Gegensatz zur Cloudversion fehlen noch einige Funktionen, die man vermissen wird, wie zum Beispiel die Sametime-Integration. Nicht vergessen: Wir sprechen hier über eine Version 1.0.0, also einer initialen Version. 

Wir dürfen gespannt sein, was im Rahmen des IBM Continuous Delivery Modells nun nach und nach an weiteren Funktionen hinzukommen wird.

Auch wenn die Erwartungshaltung nicht bei jedem erfüllt werden dürfte, so können wir festhalten, dass Zusagen nun unter Führung von Ed Brill eingehalten werden. Das erste Jahr in einer solchen Position ist sicherlich das schwerste, somit sollten wir positiv in das neue, sicherlich IT-technisch spannende Jahr 2017 schauen.