Von der Quiz-Show zum neuen Job in Business Applikationen

Kognitive IT-Systeme … das Schlagwort in 2016. Und IBM ist mit IBM Watson ganz vorn dabei! War Watson 2011 noch eher publicitywirksam Gewinner der Quiz-Show „Jeopardy“, zieht die Technologie jetzt immer mehr in Business Applikationen ein. Was Watson so besonders macht: Watson kann natürliche Sprache verstehen. Dahinter steht IBMs Anspruch, dass Menschen zukünftig mit der Maschine so sprechen können sollen wie mit Menschen, und dass die Maschine so kognitiv wie ein Mensch agieren wird.

Dass dies Raketen-Wissenschaft, sehr teuer und nur etwas für große Unternehmen mit entsprechenden Investitionsbudgets sei? Falsch! Zugegeben, die ersten deutschen Anwendungsreferenzen sind große Versicherungen oder Landmaschinenhersteller – aber es geht auch anders.

IBM bietet über Ihre Cloud-Plattform Bluemix mehr als 100 Cloud-Services für Entwickler an, darunter auch einzelne Watson Services, mit denen sich beispielsweise intelligente Systeme realisieren lassen, die Daten kognitiv auswerten und für die Entscheidungsfindung aufbereiten. Diese Services sind über Schnittstellen einfach zu bedienen und in eigene Entwicklungen zu integrieren, und das zu einem wirklich niedrigen „Pay-Per-Use“-Preis.

Natürlich beschäftigen auch wir bei der acceptIT uns mit diesem Thema und haben einige Prototypen geschaffen. So können wir beispielsweise Twitter-Streams analysieren oder Mails und Telefonnotizen in unserem CRM System (basiert auf IBM Domino) nach bestimmten Stimmungen oder Emotionen durchsuchen lassen.

Konkret werden wir in Kürze einen Watson-Assistenten in Betrieb nehmen, der uns hilft, IBM Produkte (und da gibt es einige Tausend) unseren internen Kostenträgern zuzuordnen. Dieses Projekt ist nicht nur spannend, sondern hat uns auch viel Spaß gemacht. Integriert haben wir diesen „Assistenten“ in eine bestehende IBM Domino-Datenbank. Auf die Frage, welcher Kostenträger denn verwendet werden solle, antwortet „Watson“ mit 5 Alternativen, die nach Wahrscheinlichkeit sortiert sind. Nach einer kurzen Trainingsphase kommt Watson mittlerweile auf Antworten mit über 80% Wahrscheinlichkeit, die in der Tat auch richtig sind. Zukünftig wird also nicht mehr der „eine Wissende“ im Unternehmen gefragt, sondern halt Watson, und das zu jeder Zeit von jedem Ort.

Haben Sie spannende Anwendungsfälle oder Ideen?

Sprechen Sie uns an. Gerne diskutieren oder entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam kognitive Erweiterungen für Ihre bestehenden oder auch neuen Anwendungen.

am 31 Mai 2016
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