Es kann auch gut sein, wenn IT-Experten sich irren

Erfolg im IT-Business macht noch lange keinen Hellseher

Wenn IT-Experten ein Fehler unterläuft, liegt das Business zumeist lahm und die Aufregung ist groß. Doch manchmal sollten wir über Irrtümer dankbar sein. So ist es zum Glück nicht dazu gekommen, dass heute Staubsauger mit Atomkraft betrieben werden. Und über das zukünfige Gewicht eines Computers hatte man Ende der 40er Jahre auch recht interessante Vorstellungen.

 

Auf 1,5 statt satte 30 Tonnen könnte das Gewicht eines zukünftigen Rechners reduziert werden, so die hoffnungsvolle Prognose des US-amerikanischen populärwissenschaftlichen Magazins für Wissenschaft und Technologie, "Popular Mechanics", im Jahre 1949. Zum Glück für alle Notebook-User hat sich die IT-Entwicklung mit diesem Ziel nicht zufriedengegeben.

Auch Totgesagte leben bekanntlich länger. 1997 konstatierte Nathan Myhrvold, ehemaliger Microsoft CTO, bereits den Tod Apples. Dieser ist bekanntlich nicht nur nicht eingetreten, sondern die Marke Apple hat sich darüber hinaus als die weltweit wertvollste entwickelt. Der aktuelle Erfolg von Tablets und Smartphones wäre wohl ohne Apples Überleben nicht vorstellbar.

Und zum Glück war das Telefon doch nicht so ungeeignet für die Kommunikation, wie 1878 behauptet und Satelliten doch nicht so ungeeignet für die Telekommunikation, wie 1959 vermutet.

Besonders glücklich dürfen wir und Sie als IT-Experten darüber sein, dass der 1943 geschätzte zukünftige Bedarf an Rechnern weltweit die Zahl 5 doch ein wenig übertroffen hat;-)

Quelle:

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Die_spektakulaersten_Fehlprognosen_der_IT-Geschichte-6948150.html

am 10 September 2014
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