Komprimierte Anwenderschulungen bringen's

„netter Kollege“ vs. Anwenderschulung

Wenn Unternehmen neue Systeme einführen oder Upgrades starten, sind die Anwender oft nicht mit im Boot. Die Produktivität fällt in den Keller, während die "Fluchrate" deutlich steigt. Das kostet mehr als eine komprimierte, bedarfsgerechte Anwenderschulung vom Experten.

Doch halt: Warum sollte ein Unternehmen Geld etwa dafür ausgeben, dass Anwender gezeigt bekommen, was sie mehr oder weniger schon kennen, zum Beispiel ein E-Mail-Programm?

Genau da aber liegt der Hase im Pfeffer. Die Anwender kennen das neue Programm/die neue Version eben doch nicht. Und deshalb werden viele es so bedienen, als ob sie das Altbekannte vor sich hätten. Sie werden versuchen, den alten Ablauf auf das neue System zu übertragen, und sie werden an den gleichen Stellen die gleichen Funktionen suchen - und leider oft auch nur diese.

Der Frust ist groß, wenn man sich suchend durchs Programm klicken muss, einfache Vorgänge nicht so schnell wie üblich schafft. Also schnell den netten Kollegen gefragt, der weiß, wie es geht und doch schon so oft geholfen hat. – Also werden auch die Poweruser schnell am Ende ihrer Kräfte sein, wenn sie ständig um Hilfe gebeten werden und ihre eigentliche Arbeit dabei liegen bleibt.

Sollten bereits Vorbehalte gegenüber der neuen Anwendung bestanden haben, so können sie hierdurch nur bestätigt werden. Mindestens ebenso gravierend ist, dass die Vorteile neuer beziehungsweise verbesserter Funktionalitäten auf diese Weise gar nicht erkannt und gezielt genutzt werden können.

Man kann im Unternehmen darauf hoffen, dass jeder Mitarbeiter den einen kompetenten „netten Kollegen“ hat. Man muss es aber nicht. Mit einer Anwenderschulung können Unternehmen ihre Mitarbeiter planvoll und effizient in das neue System/die neue Version einführen, den „Produktivitätskeller“ vermeiden und ihre Software-Investition in vollem Umfang sichern.

acceptIT ist der Überzeugung, dass Unternehmen den größten Nutzen aus einer komprimierten unternehmensspezifischen Anwenderschulung ziehen können. Wenn zum Beispiel die Vorversion, das genutzte Altsystem, die häufigsten Anwendungsfälle, unternehmensspezifische Abläufe etc. in der Schulung berücksichtigt werden. Denn dann holt man den Anwender da ab, wo er steht, und er wird nicht mit irrelevanten Inhalten überfrachtet. Außerdem kann so die Dauer einer Anwenderschulung ganz erheblich reduziert werden.

am 02 Juni 2015